Japanisches Hinoki-Holz - leicht, sanft und messerschonend
Schneidbretter aus japanischem Zedernholz (Hinokiholz) von KAI überzeugen durch ihre besondere Materialeigenschaft: Das Holz ist weich genug, um die empfindlichen Klingen hochwertiger Küchenmesser zu schonen, gleichzeitig aber robust genug für den täglichen Einsatz ist. Die feine Maserung und das geringe Gewicht machen diese Bretter ideal für alle, die viel schneiden und Wert auf Ergonomie und Design legen. Zudem wirkt das Holz leicht antibakteriell – ein natürlicher Vorteil bei der hygienischen Zubereitung von Speisen und es verströmt einen sehr angenehmen Zedernduft.
Eichenholz-Bretter - robust, langlebig und ideal für Hackarbeiten
Hackblöcke und Hackbretter aus Eiche stehen für Stabilität und Langlebigkeit. Eichenholz ist besonders hart und eignet sich für kraftvolle Schneidarbeiten – ob beim Zerlegen von Fleisch oder beim Hacken von Kräutern und Gemüse. Die hohe Dichte des Holzes sorgt dafür, dass das Schneidbrett besonders schnittfest und widerstandsfähig ist. Gleichzeitig schützt es Messer besser als Kunststoffunterlagen, da Holz die Klingen weniger stark abstumpft.
Teakholz Schneidebretter - natürliche Öle gegen äußere Einflüsse
Optisch überzeugt Teakholz durch seine warme, goldbraune Färbung und einzigartige Maserung, die jedes Brett zu einem stilvollen Küchenaccessoire macht und sehr schonend mit empfindlichen Messerklingen umgeht.
Durch seine spezielle Holzstruktur gehört Teakholz zu den widerstandsfähigsten Hölzern weltweit. Der Grund ist der hohe Ölgehalt und bestimmte Harze im Holz.
Genau diese reduzieren das Eindringen von Feuchtigkeit, was sich vorteilhaft auf die Langlebigkeit auswirkt. Rissbildungen sind deutlich weniger und es ist resistenter gegen Schimmel und Keime.
Hält man sich an ein paar ganz einfache Tipps, kann ein Schneidebrett aus Teakholz jahrelang in Gebrauch bleiben.
Schneidebretter aus Olivenholz - antibakteriell, charaktervoll & pflegeleicht
Schneidbretter aus Olivenholz zeichnen sich durch ihre markante Maserung und natürliche Schönheit aus. Das Holz besitzt von Natur aus antibakterielle Eigenschaften und ist besonders resistent gegenüber Feuchtigkeit und Gerüchen. Dank des hohen Ölgehalts ist Olivenholz zudem pflegeleicht und hygienisch und eine sehr gute Unterlage zum Schneiden mit feinen und robusten Messern.
Tipps und Pflegeanleitungen für Schneidebretter
Teakholz, Eiche, Olivenholz - die Bestseller für Schneidebretter in der Küche.
Hier findest du Tipps, Tricks und Pflegeanleitungen rund um dein Schneidebrett aus Holz, die wir anbieten (ausgenommen Hinoki-Holz). So bleiben deine Bretter dir sehr lange erhalten.
Vor dem ersten Gebrauch
- Brett mit warmem (nicht heißem) Wasser und mildem Spülmittel abwaschen, um Staub vom Transport zu entfernen
- Gründlich mit klarem Wasser abspülen, um alle Seifenreste zu entfernen
- Mit einem sauberen Küchentuch abtrocknen - Restfeuchte sollte komplett weg sein, bevor es in den Schrank zurückgelegt wird.
Das war's auch schon! Das Brett ist nun bereit. Wenn das Brett bei der Ankunft trocken oder matt aussieht, wird man feststellen, dass die Farbe nach dieser ersten Reinigung tiefer und satter wird.
Die ursprüngliche Ölbeschichtung hält bei normalem Gebrauch mehrere Wochen, aber wenn man von Anfang an regelmäßig ölt, hilft man dem Brett, sich vollständig an die Feuchtigkeits- und Temperaturbedingungen der Küche anzupassen.
Allgemeine Tipps
• Richtige Oberfläche für die jeweilige Aufgabe: Obwohl Teak, Olive oder Eiche sehr strapazierfähig sind, sollte man es nicht für schwere Hackarbeiten oder zum Schneiden von Knochen verwenden. Diese Aufgaben sollten für einen speziellen Hackblock (auch bei uns im Shop erhältlich) reserviert sein
• Feuchtes Tuch unter das Brett legen: Ein leicht feuchtes Küchentuch unter einem Schneidebrett verhindert ein Verrutschen und sorgt für eine stabile Schneidefläche, was sowohl die Sicherheit als auch die Präzision verbessert
• Wenn möglich, separate Bretter für verschiedene Lebensmittel bereithalten: Ein Brett für rohe Proteine und ein anderes für Obst und Gemüse, um das Risiko einer Kreuzkontamination zu minimieren
• Lagerung: Brett von Wärmequellen wie Herden oder Heizkörpern fernhalten und Bereiche mit extremen Feuchtigkeitsschwankungen wie neben dem Spülbecken oder der Spülmaschine vermeiden
Einölen: Der Schlüssel zu Langlebigkeit
Holz muss regelmäßig gepflegt werden, um seinen Feuchtigkeitshaushalt aufrechtzuerhalten und Risse oder Verformungen zu vermeiden. Die natürlichen Öle des Holzes nehmen mit der Nutzung und Reinigung allmählich ab.
Wir empfehlen, bei täglich genutzten Brettern, mindestens zwei- bis dreimal pro Monat, ein für Lebensmittel freigegebenes Holz-Öl oder auch lebensmittelechtes Mineralöl aufzutragen. Bei gelegentlich genutzten Brettern reicht in der Regel eine monatliche Ölung aus. Ist kein Mineralöl zur Hand, funktioniert auch reines, kaltgepresstes Leinöl. Herkömmliche Pflanzenöle sollten für Schneidbretter grundsätzlich nicht genommen werden, da es zum einen ranzig werden kann und mit der Zeit einen schmierigen Film bildet.
Wie öle ich ein Brett ein?
1. Sicherstellen, dass das Brett vollständig sauber und trocken ist.
2. Eine großzügige Menge Öl auf die gesamte Oberfläche auftragen, einschließlich der Seiten, Kanten und Unterseite – jede freiliegende Oberfläche muss geschützt werden
3. Ein sauberes, fusselfreies Tuch verwenden, um das Öl mit kreisenden Bewegungen in die Holzmaserung einzuarbeiten und eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten
4. Öl mindestens 4–6 Stunden oder für beste Ergebnisse über Nacht einwirken lassen. Das Holz nimmt so viel auf, wie es benötigt
5. Überschüssiges Öl mit einem sauberen Tuch abwischen, da es sonst klebrig werden kann.
Profi-Tipp: Ein Brett zeigt, wann es Öl benötigt. Wenn die Oberfläche trocken oder blass aussieht oder sich rau anfühlt, ist es Zeit für eine Behandlung. Ein gut geöltes Brett hat eine satte, warme Farbe und fühlt sich glatt an.
Reinigung & Pflege
Die richtige tägliche Reinigung ist entscheidend für Hygiene und Langlebigkeit. Ein paar einfache Griffe reichen da schon aus.
1. Speisereste sofort nach dem Gebrauch des Schneidebretts entfernen
2. Brett mit warmem Wasser und einem milden Spülmittel waschen – antibakterielle Seifen vermeiden, da diese das Holz austrocknen können
3. Für festsitzende Rückstände eine Nylonbürste oder die raue Seite eines Schwamms, keine Stahlwolle oder Scheuerschwämme verwenden
4. Brett gründlich abspülen, um alle Seifenreste zu entfernen – Seifenreste können einen unangenehmen Geschmack auf Lebensmitteln hinterlassen
5. Brett sofort mit einem sauberen Handtuch gründlich abtrocknen, um so Verformungen zu vermeiden
6. Brett aufrecht oder flach liegend an einem gut belüfteten Ort lagern – die vertikale Lagerung ermöglicht die Luftzirkulation auf beiden Seiten
1. Hilfe für ein Schneidebrett
Irgendetwas schiefgelaufen? Flecken auf dem Brett? Riecht es komisch?
Keine Panik, hier kann noch viel gerettet werden. Ein paar Tipps und Tricks, mit denen man die wichtigsten Pannen sogar selbst beheben kann:
Hartnäckige Flecken
- Bei Verfärbungen durch Beeren, Rote Beete oder Kurkuma, eine Paste aus Backpulver und Wasser herstellen.
- Auf den Fleck auftragen, 5–10 Minuten einwirken lassen und dann vorsichtig mit einem feuchten Tuch abreiben.
- Bei hartnäckigeren Flecken eine Zitrone halbieren, in grobes Salz tauchen und die betroffene Stelle damit abreiben. Die Zitronensäure wirkt als natürliches Bleichmittel.
- Das Brett gründlich abspülen und sofort abtrocknen
- Anschließend Öl auftragen, um die Feuchtigkeit wiederherzustellen.
Unangenehme Gerüche
Wenn das Brett Gerüche von Zwiebeln, Knoblauch oder Fisch aufgenommen hat:
- Die gesamte Oberfläche mit einer halben Zitrone einreiben und 10–15 Minuten einwirken lassen. Danach das Brett abwaschen und gut abtrocknen.
- Bei hartnäckigen Gerüchen eine Paste aus Backpulver und Wasser herstellen, auf dem Brett verteilen, über Nacht einwirken lassen, dann waschen und gründlich trocknen.
- Weißer Essig kann ebenfalls Gerüche neutralisieren – das Brett mit unverdünntem weißem Essig abwischen, einige Minuten einwirken lassen, dann abspülen und trocknen.
- Nach dem Einölen, überschüssiges Öl abwischen
Kratzer und Rillen
Mit der Zeit sind Messerspuren normal und kein Grund zur Panik.
Wenn die Rillen jedoch so tief werden, dass sich Speisereste darin festsetzen oder die Reinigung erschweren, kann man das Brett abschleifen
- Dafür Schleifpapier mit einer Körnung von 80 anwenden, um tiefe Kratzer zu entfernen, dann zu einer Körnung von 120 wechseln und den Vorgang mit einer Körnung von 220 beenden, um eine glatte Oberfläche zu erhalten.
- Immer in Richtung der Maserung schleifen, niemals gegen sie. Nach dem Schleifen den Staub mit einem feuchten Tuch abwischen, das Brett vollständig trocknen und dann 2–3 Schichten Mineralöl oder kalt gepresstes Leinöl auftragen, die jeweils mehrere Stunden einziehen sollten.
Verziehen oder Wölben
Leichte Verformungen lassen sich manchmal noch korrigieren.
- Das Brett mit der konkaven Seite (die Wölbung ist oben) auf eine ebene Fläche legen und ein feuchtes (nicht durchnässtes) Handtuch darauflegen.
- Größere Gewichte gleichmäßig auf dem Brett verteilen. Brett bis zu 48 Stunden an einem kühlen, trockenen Ort liegenlassen (Für das Gewicht eignet sich ein schwerer Bräter aus Gusseisen hervorragend).
- Durch das feuchte Tuch kann Feuchtigkeit eindringen und das Brett wird möglicherweise wieder glatt.
- Starke Verformungen durch Schäden in der Spülmaschine oder längeres Einweichen sind jedoch in der Regel dauerhaft. Vorbeugung durch richtige Pflege ist daher entscheidend.
Risse oder Spalten
Kleine Oberflächenrisse können mit lebensmittelechtem Holzleim stabilisiert werden.
- Riss gründlich reinigen, Spezial-Leim auftragen
- Holz und Leim mit einer Klemme zusammen befestigen und 24 Stunden lang aushärten lassen
- Anschließend glattschleifen und das Brett erneut einölen
Große Risse, die durch das Brett verlaufen, beeinträchtigen jedoch die Lebensmittelsicherheit und die strukturelle Integrität – diese Bretter sollten nicht mehr für Lebensmittel verwendet werden, können aber als Untersetzer oder Servierbretter nur für trockene Lebensmittel verwendet werden
Schneiden auf Hinoki-Holz-Brettern von KAI
Diese Schneidebretter werden aus dem Holz der japanischen Zypresse (Chamaecyparis obtusa), bekannt als Hinoki, gefertigt. In der traditionellen japanischen Kulinarik gilt dieses Nadelholz als optimales Material für Schneideunterlagen (Manaita) für feine Messerklingen und wird weltweit von Profi- und Sushiköchen geschätzt.
Japanisches Hinoki-Schneidebrett – Der messerschonende Klassiker für die Profiküche
Produktmerkmale und Vorteile
Maximale Messerschonung: Im Vergleich zu europäischen Harthölzern bietet Hinoki eine elastische Materialstruktur. Beim Schneiden gibt das Holz minimal nach, fängt den Druck der Klinge sanft ab und schützt empfindliche Klingen (wie z. B. japanische Kochmesser) vor dem Stumpfwerden oder Ausbrüchen.
Natürlicher Hygieneschutz: Das Holz enthält von Natur aus ätherische Öle mit einem hohen Anteil an Hinokitiol. Diese Komponenten wirken antibakteriell sowie pilzhemmend, was eine besonders hygienische Verarbeitung von empfindlichen Lebensmitteln wie rohem Fisch oder Fleisch ermöglicht.
Komfortable Handhabung: Durch die spezifische Dichte des Holzes ist das Brett auffallend leicht. Dies erleichtert das tägliche Handling in der Küche erheblich.
Dezent aromatischer Duft: Charakteristisch für frisches Hinoki-Holz ist ein dezenter, angenehmer Duft nach Zeder und Zitrus, der dem Arbeitsbereich eine edle Note verleiht und sich im Laufe der Nutzung verflüchtigt.
Gebrauchs- und Pflegehinweise
Vorbereitung: Das Brett vor jedem Gebrauch kurz mit klarem Wasser abspülen. Die Feuchtigkeit sättigt die Holzfasern und verhindert, dass Säfte von Lebensmitteln (wie Fleisch oder färbendes Gemüse) tief in das Material einziehen und Flecken oder Gerüche hinterlassen.
Reinigung: Die Reinigung erfolgt ausschließlich per Hand mit einer weichen Bürste oder einem Schwamm und mildem Spülmittel. Das Produkt ist nicht spülmaschinengeeignet.
Trocknung: Das Brett nach dem Abspülen abtrocknen und aufrecht stehend an der Luft trocknen lassen, idealerweise an einem schattigen Platz mit guter Luftzirkulation. Direkte Sonneneinstrahlung oder die Platzierung auf Heizkörpern ist zu vermeiden, um ein Verziehen oder Reißen des weichen Holzes zu verhindern.
Oberflächenpflege: Reine Hinoki-Bretter sollten im Gegensatz zu Hartholzbrettern nicht geölt werden, um die natürlichen Poren, die antibakterielle Wirkung und das holzeigene Aroma nicht zu blockieren.




